Darum ist Hundefutter mit Fleisch aus Norwegen eine sehr gute Wahl

Seit einigen Wochen findest du in unserem Sortiment Hundefutter von VOM og Hundemat, dem Marktführer in Norwegen unter den Herstellern von Hundefutter. Das hat unsere Community etwas gespalten. Neben vielen, die das Hundefutter selbst mit ihrem Hund getestet haben und schnell überzeugt waren, so wie auch die SABRO Hunde, gab es ebenfalls kritische Nachfragen, die uns erreichten. Wir möchten in diesem Artikel noch einmal darauf eingehen, warum wir für die gesunde Hundeernährung Fleisch aus Norwegen gewählt haben.

Wenn du bereits gute Erfahrungen mit VOM og Hundemat Hundefutter gemacht hast oder weitere Fragen hast, hinterlasse uns gerne einen Kommentar.

 

Gesunde Hundeernährung auf skandinavische Art

SABRO ist tief mit Skandinaviern verwurzelt. Alles begann in Schweden: als Sandra Brockmann (daher auch der Name Sabro) mit ihren Hunden in Schweden lebte, stellte sie rasch fest, dass die dort erhältlichen Artikel für Hunde nicht nur qualitativ besonders, sondern vor allem in ihrer Funktionalität sehr gut durchdacht waren. Zurück in Deutschland wurde sie häufig auf diese Produkte angesprochen und beschloss, diese und selbst entwickelte Produkte exklusiv anzubieten. Der Rest ist Geschichte. Auch bei der Suche nach einem Futter ging der Blick daher wieder Richtung Skandinavien.

 

Warum ist die Tierhaltung von Nutztieren in Norwegen besser als im europäischen Vergleich?

Große Weiden – weniger Tiere – viel Natur!

Aufgrund der geografischen Lage Norwegens sind die Betriebe dort im Allgemeinen viel kleiner und haben wenige Tiere. Im Durchschnitt hat ein norwegischer Milchkuhhalter 10 Kühe im Stall stehen. Diese ökologische Landwirtschaft wird in ganz Norwegen praktiziert.

Dazu kommt: die Anforderungen an den Tierschutz sind wesentlich strenger als in jedem anderen Land! Kälber und Kühe, Schafe sowie Lämmer werden über den Sommer bis in den Herbst auf der Weide draußen gehalten, mindestens für acht Wochen. Und dass nicht auf kleinen Weiden, sondern wirklich frei – vergleichbar mit den Islandpferden auf Island leben die Herden frei in den Bergen und der Natur (als Autofahrer muss man immer mal mit einer Kuhherde auf der Straße rechnen).

Und wie sieht es mit der Hühnerhaltung in Norwegen aus?

In Norwegen ist die Hühnerhaltung für die Fleischproduktion grundsätzlich käfigfrei. Die meisten in Norwegen produzierten Eier werden von käfigfreien Hühnern produziert, das will der Verbraucher dort und hat sich durchgesetzt. Außerdem gibt es in Norwegen viel strengere Platzanforderungen pro Huhn als in jedem anderen Land Europas. Dazu kommen Maßnahmen zum Wohle ihres Wohlbefindens, wie Fliesenbälle, Torfstreu und Aktivitätshäuser, die Spiel, Ruhe und natürliches Verhalten der Hühner fördern.

Erfüllen die Schlachtbetriebe in Norwegen andere Standards als bei uns?

Die Schlachtbetriebe in Norwegen müssen auch bei der Verarbeitung für Tierfutter dieselben strengen Vorgaben wie für die Herstellung von Lebensmitteln für Menschen erfüllen. Dazu kommen strikte Anforderungen der norwegischen Lebensmittelbehörde an Tierschutz, Gesundheit und Hygiene. Schlachthöfe, in denen Leiharbeiter unter schlechten Bedingungen arbeiten und in Sammelunterkünften wohnen, findet man hier nicht. Alle Schlachthofmitarbeiter erhalten in Norwegen vernünftige Mindestlöhne. Da wir es bevorzugen, wenn Menschen für gute Arbeit gut entlohnt werden, war auch dies für uns ein wichtiges Kriterium bei der Wahl eines Hundefutters. Außerdem gibt es in Norwegen keinen Import und Export von Fleisch. Es ist ein geschlossenes System, das ausschließlich einheimisches Fleisch zur Herstellung von Tier- und Menschennahrung nutzt.

Warum steckt im Fleisch aus Norwegen so viel weniger Antibiotika?

Norwegen verwendet in ganz Europa die mit Abstand geringsten Mengen an Antibiotika für die Tierproduktion. Das sorgt für Fleisch mit nahezu nicht vorhandenen Antibiotika-Rückständen und einer sehr geringen Häufigkeit von Antibiotikaresistenzen. Doch warum ist das so? Die norwegische Lebensmittelbehörde hat eine lange Tradition, sehr vorsorglich zu sein. Dort wurden im Vergleich zu anderen Ländern bereits relativ geringe Mengen an Antibiotika verwendet, als man andernorts erst damit begann, den Verbrauch von Antibiotika zu reduzieren. Norwegische Farmen sind zudem aufgrund der geografischen Lage weit voneinander entfernt, was das Risiko der Ausbreitung einer Infektionskrankheit verringert bis unmöglich macht. Und dann gibt es im Allgemeinen weniger Tiere pro Landwirt. Dadurch wird ein krankes Tier schneller identifiziert und kann behandelt werden, bevor die ganze Herde krank wird. Diese gute Tierpflege, robustere Tiere und ein guter Infektionsschutz verringern das Risiko, dass Tiere krank oder verletzt werden und beispielsweise Medikamente mit Antibiotika benötigen.


Gibt es in Norwegen denn keine Salmonellen im Hühnerfleisch?

In Norwegen hat man es geschafft, Salmonellen stark zu reduzieren bis auszurotten. Es gab ohnehin nur geringe Vorfälle, bevor Maßnahmen ergriffen wurden, was natürlich auch mit den oben bereits beschriebenen, besseren Haltungsbedingungen zusammenhängt. Dazu kamen streng durchgeführte Maßnahmen: Null-Toleranz-Politik, Einschränkung des Imports von Elterntieren, konsequente Vernichtung aller Herden, in denen Salmonellen entdeckt wurden sowie ein großartiges Überwachungsprogramm. Auch hier spielt neben einer guten Zusammenarbeit von der Norwegian Food Behörde und Landwirten wieder die geographische Lage eine Rolle, da sich Krankheiten und Salmonellen nicht so schnell verbreiten können. Die genannten Maßnahmen werden mittlerweile in Norwegen auch zur Ausrottung von MRSA bei Schweinen angewendet.

 

Das VOM Hundefutter hat eine Premium-Qualität und ist frei von jeglichen Konservierungs- und Geschmacksstoffen sowie anderen Zusätzen. Deshalb wird es von den meisten Hunden auch gut vertragen. Das hat uns überzeugt und daher hat das VOM Hundefutter unser Siegel „SABRO Qualität“ erhalten.
Mit diesem Futter hast du eine sehr hochwertige Basis, die du nach Belieben allein, abwechselnd oder gemischt füttern und natürlich auch mit Zusätzen wie Gemüse, Öl, Kräuter etc. kombinieren kannst!

Quellen: Landwirtschaftsministerium Norwegen, VOM Norwegen (Frau Silje Salbu), Norwegen-Lexikon, Wikipedia, Norwegische Lebensmittelbehörde, NZZ.ch, Artikel33.com, Books.google.de, Norwegische Rindviehhaltung

Kommentare

  • Alleine schon die Lebensweise der Tiere hört sich vielversprechend an. Ich selbst esse kein Fleisch und achte daher sehr genau darauf, was auch meine Hunde an Fleisch Qualität bekommen. Daher spricht mich es sehr an auch für meine Hunde auszuprobieren, da meine Hündin auch eine Allergikerin ist.

  • Ich finde das sollte in jedem Land selbstverständlich sein. Ich esse selber kein Fleisch aus Massentierhaltung und würde liebend gern Hundefutter made in Norwegen oder Schweden kaufen. Ich hab allerdings eine Allergiker-Hündin, die weder Rind, noch Geflügel oder Fisch verträgt, die zudem noch purinreduziert und low-fat ernährt werden muss. Habt ihr Monoprotein-Sorten? Ich stöbere mal durch. Danke für euren Einsatz, alles was mit Tierschutz etc.zu tun hat, finde ich mega. Macht weiter so!

  • Wir sind super zufrieden, wir haben es eine Zeit lang roh gefüttert, wenn man es auftaut blutet es nach und es riecht frisch, jetzt müssen wir es grade garen da meine alte Dame eine Magenschleimhautentzündung hat und auch dabei wässert es nicht aus und riecht sehr frisch. Ich bin super zufrieden mit der Qualität und meine 3 Hunde fressen es sehr gerne.

  • Alleine schon die Lebensweise der Tiere hört sich sehr vielversprechend an. Ich achte sehr auf die Qualität und wäre gespannt darauf, es testen zu dürfen.

  • Das Futter hört sich sehr interessant an. Ich achte bei Timmy immer auf gute Qualität beim Futter. Danke das ihr euch im Tierschutz so engagiert. Ich werde mal durch stöbern beim Futter.

  • Unsere Airdalehündin Amy futtert nun seit ca. 6 Wochen das Fleisch aus Norwegen. Ich bin sehr begeistert von dem Fleisch und kann es nur weiterempfehlen. Ich selber bin vor vielen Jahren sehr krank geworden durch zu viel Antibiotkia und habe seit 25 Jahren keines mehr genommen, Es geht auch ohne ! Und eine artgerechte Tierhaltung mit viel Platz für jedes Tier möchten mein Mann und ich sowieso unterstützen.

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