Rasseportrait Jagdhunde: Russell Terrier - Weimaraner - Labrador Retriever

Hier ist der zweite Teil unserer Rasse-Portraits ausgewählter Jagdhunde: diesmal dreht sich alles um den Russell Terrier, den Weimaraner und den Labrador Retriever. Wenn du dich für eine dieser Rassen interessierst, haben wir gute Tipps für dich.

Wodurch zeichnet sich ein typischer Russell Terrier aus?

Worauf musst du beim Weimaraner besonders achten?

Passt der gern als perfekter Kinder & Familienhund bezeichnete Labrador Retriever zu dir?

Auch falls du schon einen Vertreter dieser Rasse bei dir hast, kommst du nicht zu kurz: wir verraten dir, was unbedingt zu seiner Ausstattung gehören sollte. Da sind mit Sicherheit Dinge dabei, die du direkt besorgen möchtest.

 

Der Jagdhund: Ideal für die Stadt? Gut für Familien?

Die größte Charaktereigenschaft ist bereits im Namen der Gattung enthalten: Jagd. Die meisten Jagdhunde sind dafür mit einer super Spürnase ausgestattet und verlangen nach viel Beschäftigung. Mit Oma Liesbeth vormittags neben der Parkbank am Ententeich sitzen und am Nachmittag Hundekekse auf der Couch knabbern, macht einen Jagdhund nicht glücklich. Hier ist Action angesagt: viel Bewegung und spannende Aufgaben, die den Jagdhund fordern und bei Laune halten, sollten zum Tagesprogramm gehören. Denn eines musst du bedenken: mit einem Jagdhund hast du eher einen Sportwagen an deiner Seite als ein Wohnmobil.

 Russell Terrier Portrait

 

Der Jagdhund Russell Terrier: freundlich und munter, mutig und lebhaft

Beim Russell Terrier denken viele zuerst an den Jack Russell Terrier, der oft wild hin- und herjagt und gern gemeinsam mit Reiterinnen unterwegs ist. Entstanden ist er vor rund 150 Jahren aus dem Foxterrier in England, gezüchtet von einem Pfarrer namens John Jack Russell. Wie auch der Dackel war der Jack Russell dafür vorgesehen, sich in enge Baus von Tieren wie Füchsen zwängen zu können, daher auch Terrier vom französischen Wort terre für Erde. Da der kleine Jagdhund sich mit Pferden und Menschen bei der Jagd gut verstehen musste, ist er auch heute noch sehr freundlich zu diesen. Ein Jack Russell Terrier wird im Durchschnitt zwischen 25 und 30 cm groß (Widerristhöhe) und bringen gute fünf bis sechs Kilogramm auf die Waage. Er benötigt immer wieder neue Herausforderungen für seinen Verstand und seinen Körper.

Der typische Russell Terrier neigt aufgrund seines lebendigen und dickköpfigen Wesen durchaus zur Selbstüberschätzung und geht auch Reibereien mit größeren Hunden nicht aus dem Weg. Frei nach dem Motto: Aus dem Weg, hier kommt der König! So einige Frauchen und Herrchen sind da schon erstaunt und auch gern mal überfordert. Eine gute Erziehung ist daher unabdingbar, da ein Russell Terrier seinem Frauchen/Herrchen sonst auf der Nase herumtanzt – bewährt haben sich Belohnungen und positives Feedback, wenn er gehorcht.

Rasseportrait Russell Terrier 

Neben dem Jack Russell gibt auch eine größere Version, denn zur Russell-Bande gehört auch der Parson Russell Terrier. Er wird bis zu 35 cm groß (Widerristhöhe) und kann zwischen acht und zehn Kilogramm wiegen. Sportlich und schlank ist er allerdings auch, daher ist es gut, wenn er in seinen fünfzehn bis achtzehn Lebensjahren auch einen sportlichen Menschen an seiner Seite hat, er läuft auch gern an der Seite von Pferden. Neben den Russell Terriern gibt es viele weitere Vertreter wie den Yorkshire Terrier, den Airdale Terrier, Westhighland Terrier, Foxterrier, Bullterrier und viele weitere.

Charakter Russell Terrier 

Wenn du gern einen Russell Terrier als Haustier haben möchtest, solltest du ein paar Dinge beachten:

  • Russell Terrier sind auch für geschickt agierende und sportliche Hunde-Anfänger geeignet, da sie sich durch ein besonders freundliches Wesen auszeichnen.
  • Russell Terrier sind lebendig und neugierig, achte auf genügend Bewegung, etwa durch Agility, und sorge dafür, dass er seine sportliche Figur behält und kein Übergewicht ansetzt.
  • Bei Spaziergängen im Wald büxt der Russell Terrier gern mal aus und gerade bei matschigem Boden kann es zu ziemlich starken Verschmutzungen kommen. Sollte ein Bad mal wieder unabdingbar sein, verwende ein hundefreundliches Shampoo.
  • Regelmäßige Pflege und Kontrolle der Krallen, Ohren, Augen und Zähne sind wichtig, daher sollte ein Jack Russell Terrier schon von Welpenbeinen an daran gewöhnt werden – für die Ohren empfiehlt sich ein spezieller Ear Cleaner.
  • Jack Russell Terrier neigen zur Zahnsteinbildung, daher plane regelmäßige Besuche beim Tierarzt ein, denn wenn diese Zahnerkrankung nicht erkannt wird, kann das zum Beispiel Herzkrankheiten hervorrufen. Leckere Dinge zum Kauen, die den Speichelfluss anregen, sind empfehlenswert.


Diese Ausstattung solltest du für deinen Russell Terrier besorgen:

  1. Wichtig ist ein bequemes Hundebett wie das Kudde, das druckentlastendes Liegen ermöglicht. Gern kuschelt er sich auch in ein rundes Hundebett wie das Snuggle tagsüber.
  2. Als Jagdhund lieben Russell Terrier Beschäftigung: mit einem Spielzeug kannst du seinen Jagdinstinkt wecken und ihn spannend beschäftigen, sonst kommt er schnell auf dumme Ideen ?.
  3. Eine Hundebürste und eine Zeckenzange gehören ins Sortiment, wenn du einen Russell Terrier hältst, da er sich häufig erdnah bewegt. Auch ein gutes Hundehandtuch zum Abtrocknen gehört unbedingt in den Haushalt.
  4. Für das raue Fell ist ein Trimmkamm oder Gummistriegel zusätzlich eine gute Wahl, da das Fell gern zu Verfilzungen neigt und einmal jährlich getrimmt werden sollte.

 

Rasseportrait Weimaraner 

Der Steckbrief zum Weimaraner Jagdhund: aktiv und wachsam, treu und intelligent

Der elegante, silbergraue Weimaraner (auch liebevoll Weimi genannt) kommt, man könnte es vermuten, aus dem thüringischen Weimar und wurde dort von Beginn an des 19. Jahrhunderts gezüchtet. Seither gab es keine Kreuzzüchtungen, wodurch Weimaraner die älteste Vorstehhundrasse in Deutschland sind. Wichtig zu wissen: Weimaraner sind sehr intelligente Jagdhunde und verfügen über eine so genannte Raubzeugschärfe. Sprich: sie spüren auf Kommando Wildtiere auf und töten diese. Aus gutem Grund werden Weimaraner daher meist nur an Jäger abgegeben, da diese Rasse eine jagdliche Leistungsprüfung benötigen. Willst du also als Nichtjäger einen Weimaraner als Hund halten, erfordert das viel Beschäftigung und noch mehr Auslauf.Nur so wird er auch ohne Jagd glücklich. Und wichtig: ein Weimi ist kein Hund für Anfänger, du solltest über eine Menge Erfahrung verfügen, wenn du dich auf ihn einlässt.

Der treue und äußerst anhängliche Hund neigt dazu, Beschützer seines Rudels zu sein, daher ist er Fremden gegenüber eher misstrauisch. Ebenso möchte er auch umsorgt werden: langes Alleinsein mag er gar nicht und fängt schnell an, nervös zu werden und nach seinem Rudel zu rufen bzw. zu bellen. Zuhause hocken ist eh nichts für diesen aktiven Hund: er braucht Beschäftigung, arbeitet sehr gern mit Nase, Kopf und Körper und benötigt viel Bewegung.

Weimaraner Jagdhund Charakter 

Weimaraner sind eher als Ein-Personen-Hund bekannt, andere Partner und Familienmitglieder toleriert dieser Hund zwar und sieht sie als Rudel, doch als Familienhund taugt er nur bedingt, da er seine hohen Ansprüche sonst gern mal zurückstecken muss. Weimaraner werden bis zu 14 Jahre alt und können zwischen 55 und 70 cm groß werden (Widerristhöhe). Sein ideales Gewicht sollte zwischen 30 und 40 Kilogramm liegen und dieses auch nicht überschreiten, um ihn gesund zu erhalten. Gut zu wissen: der Jagdhund kann eine Lauf-Geschwindigkeit von bis zu 55 km/h erreichen, was ihn zu einem der schnellsten Hunde macht. Welpen zeichnen sich durch ihre eisblauen Augen aus, im Laufe der Jahre wechseln diese jedoch zu einem Braunton.

Bevor du einem Weimaraner Jagdhund ein Zuhause gibst, beachte unbedingt ein paar Dinge rund um seinen Charakter und sein Verhalten:

  • Ein Jagdhund wie der Weimaraner hat einen immensen Bewegungsdrang und benötigt viel Auslauf, idealerweise fernab von Straßen auf natürlichem Erdboden und nicht in einer Wohnung, sondern in einem Haus mit Garten.
  • Der Weimaraner ist ein Rudelhund, der für dich da ist und dich beschützt, das gleiche Verhalten erwartet er auch von dir.
  • Um seinen Jagdtrieb und Bewegungsdrang auszuleben, empfehlen wir Mantrailing, Fährtensuche oder spezielles Jagd-Training mit einem Dummy, denn Trainieren sollte oben auf eurem Tagespunkt stehen.
  • Weimaraner benötigen wie fast alle Jagdhunde eine konsequente Erziehung und Führung ohne Ungeduld oder Aggression.
  • Die langen Ohren verlangen nach der richtigen Pflege mit einem Ear Cleaner, um Infektionen vorzubeugen.
  • Achte auf das Fressverhalten deines Weimaraners: er sollte nicht zu schnell essen und keine Aktivität direkt nach dem Essen vollführen, da dies bei dieser Rasse das so genannte Magenverdrehen verursachen kann, eine Verdrehung des Magens um die eigene Achse, wobei der Eingang und Ausgang verschlossen werden.

 

Folgende Accessoires empfehlen sich für deinen Weimaraner:

  1. Um die gute Gesundheit und Sportlichkeit deines Weimaraners zu erhalten, gönne ihm ein hochwertiges Hundebett wie das Kudde. Durch das druckentlastende Liegen ist es vor allem eine gute Wahl, um Hüftproblemen, wie der Hüftdysplasie entgegenzuwirken.
  2. Unsere Jokkmokk Liegematte mit dem Visko-Kern ist ebenfalls empfehlenswert, um die Gesundheit deines Weimaraners zu erhalten.
  3. Da kurzhaarige Weimaraner im Winter auch mal frieren, ist hier ein Hundepullover und auch eine Regenschutzdecke durchaus empfehlenswert und keinesfalls nur als modisches Accessoire zu sehen.
  4. Aufgrund der Größe des Weimaraner empfiehlt sich ein Futterständer, damit der Hund einfach in Brusthöhe fressen kann.

 

Labrador Retriever Portrait 

Der Labrador Retriever: temperamentvoll und wasserliebend, aktiv und arbeitssuchend

Gemeinsam mit dem Golden Retriever gehört der Labrador Retriever schon seit vielen Jahren zu den beliebtesten Hunderassen in Deutschland. Der echte Labrador wurde seit dem 19. Jahrhundert in England gezüchtet. Der Labrador Retriever hingegen hat seinen Namen von der Insel Labrador, seine Vorfahren stammen daher auch von der kanadischen Ostküste, und dem englischen Begriff für zurückholen (retrieve), da er primär für das Ranholen bzw. Apportieren von erlegten Tieren, speziell Wasservögeln (aber auch Hasen), gezüchtet wurde. Ein Labrador merkt sich exakt, wo der geschossene Vogel herunterging und apportiert diesen zielgenau. Daher hat diese Rasse auch eine große Freude im Wasser und beim Apportieren von Dingen. Betrachtet man die Gene, so stecken in einem Labrador Retriever auch Molosser, Neufundländer und auch Doggen. Diese Vielfalt schlägt sich auch in seinem Charakter nieder.

Ein Labrador Retriever möchte zunächst einmal seinem Frauchen/Herrchen gefallen (will-to-please). Diesem Umstand sollte man Tribut zollen, wenn man sich für diese Rasse entscheidet und ihm die Aufmerksamkeit schenken, die er verdient. Das Gute: Retriever haben in der Regel ein sehr freundliches Wesen, sind mit Kindern geduldig und lassen sich gern streicheln und verwöhnen bzw. belohnen, daher sind sie als Familienhund besser geeignet als viele andere Jagdhunde. Doch ein Hund ist nicht von Welpenbeinen an ein typischer Familienhund. Er hat durch seine liebes Wesen die Veranlagung dafür, muss jedoch entsprechend sozialisiert und auf kleine und große Menschen geprägt werden. Und auch wenn die Sozialisierung positiv war, sollte man ihn nicht nur als Knuddelobjekt für Kinder oder als Begleitung beim Kinderwagenschieben nutzen. Er braucht Bewegung, Apportierspaß und Spielen im Wasser. Als Wachhund taugt ein Labrador Retriever übrigens weniger, er würde Einbrechern eher noch die Tür aufhalten.

Rasseportrait Labrador Retriever 

Labrador Retriever gibt es in drei Farben: schwarz, gelb und braun. Mit einer Widerristhöhe von um die 56 cm und einem Gewicht zwischen 25 und 36 kg gehört er zu den größeren Hunderassen. Zur Familie des Retrievers gehören insgesamt noch weitere fünf Vertreter: der beliebte Allroundhund Golden Retriever, der Wasserjagdhund Flat-Coated Retriever, die älteste Rasse Curly-Cated Retriever und die für die Enten- und Gänsejagd gezüchtete Chesapeake-Bay-Retriever und Nova-Scotia-Duck-Tolling-Retriever.

Noch ein Wort zu den beliebten Labradoodles: diese bisher nicht anerkannte Designer Dog Rasse ist als Hybridhund äußerst empfindlich für Haut- und Fellprobleme, da hier zwei Hunde mit völlig verschiedenem Fell gekreuzt wurden. Dazu kommt: auch die völlig verschiedenen Gebisse von Pudel und Retriever sorgen in der Regel für Zahnprobleme. Hier ist es umso wichtiger, einen seriösen Züchter zu suchen, von dem man so ein Tier erwirbt. Mittlerweile gibt es viele schwarze Schafe, sprich unseriöse Züchter, die nur auf schnelles Geld aus sind.

Labrador Retriever Charakter 

Diese Fakten sind gut zu wissen, bevor du dich für einen Labrador Retriever entscheidest:

  • Ein Labrador Retriever ist durchaus als Hund für Anfänger geeignet, du solltest jedoch wie bei jedem Anfänger in die Schule gehen mit ihm, nicht damit dein Hund lernt, sondern damit ihr beiden lernt. Erziehung ist bei einem Labrador Retriever trotzdem das A und O, um viel mit ihm unternehmen zu können
  • Da Labrador Retriever unbedingt ihren Menschen gefallen möchten, werden sie schnell zum Abbild dessen, was man mit ihnen macht: viel Bewegung sorgt für einen agilen Hund, wenig Action kann in einem trägen und gesundheitlich angeschlagenem Hund resultieren. Wie dein Labrador Retriever wird, hängt von dir ab. Daher: fördere ihn unbedingt geistig und körperlich.
  • Ein Labrador Retriever liebt das Fressen: Steine, Legosteinchen, Exkremente anderer Tiere und vieles mehr können da schon mal mitverschluckt werden. Achte auf eine ausgewogene Ernährung und füttere weniger Hauptfutter, wenn es Leckerlis gab. Übergewicht sollte unbedingt vermieden werden.
  • Diese Rasse hat einen großen Apportierdrang, regelmäßiges Rausgehen und Beschäftigen ist daher Pflicht.

 

Diese Ausstattung solltest du deinem Labrador Retriever gönnen:

  1. In einem hochwertigen Hundebett wie dem Kudde liegt dein Labrador Retriever  druckentlastend, was ihn vor Hüftproblemen bewahren kann, denn auch Retriever neigen zu Hüftgelenkdysplasie. Außerdem ist es abwischbar und leicht zu reinigen, was bei dem gern mal ein Schlammbad nehmenden Retrievern sehr praktisch ist.
  2. Wichtig sind Dinge zum Apportieren, ob nun als Ball, Spieltier – aber verzichte bitte auf das bekannte Stöckchen werfen, da diese splittern können und der Hund sich damit stark im Maul verletzen kann.
  3. Da der Retriever Wasser liebt, kannst du ihm mit einem Hundepool Freude bereiten.
  4. Ideal sind zudem Wasserspielzeuge aller Art.

 

Hast du bereits mit einer der drei Rassen Bekanntschaft gemacht? Oder selbst einen Vertreter von Russell Terrier, Weimaraner oder Labrador Retriever zuhause? Nenne uns deine Erfahrungen in den Kommentaren.

Kommentare

  • Unsere Buffy (Labrador Retriever) ist ein ganz typischer Labrador. Für fressen bzw leckerchen tut sie alles. Sie liebt das Wasser, die Berge und den Schnee. Die Hitze macht ihr leider sehr zu schaffen.
    Sie ist ein sehr ausgeglichener Hund und sie liebt alles und jeden. Deshalb gehe ich auch Ehrenamtlich mit ihr in Seniorenheime u Besuchen dort regelmäßig die Senioren, dass ist dann immer das Highlight der Woche für die Senioren. Buffy und ich würden uns natürlich sehr über einen Gewinn freuen. ??
    Tolle Aktionen die ihr immer ins Leben ruft, danke dafür.
    Liebe und herzliche Grüße Buffy und Tanja

  • Habe mit Interesse den Beitrag gelesen. Ich selbst hatte keine dieser Rassen, kenne aber einige. Labradore finde ich klasse, sie sind sehr gelehrig und lieb zu allem und jedem, wenn sie keine schlechten Erfahrungen gemacht haben. Ein richtig treuer Gefährte. Weimaraner habe ich als zu aufgedreht erlebt, ich kann sie nicht einschätzen und würde mir so einen Hund niemals holen. Jack Russell habe ich sehr unterschiedlich kennengelernt. Vom quirligen Kläffer bis hin zum Schmusehund. Ich bleibe dennoch lieber bei meinen Hütehunden :)

  • Ich habe einen 1,5 Jahre alten Labrador Rüden der im Moment bunte Knete im Kopf hat. Alles was er schon gelernt hat ist zur Zeit vergessen, da das Gehirn wegen Umbauarbeiten geschlossen ist ? eben ein liebenswerter Chaot. Er liebt das Wasser, besonders jede schmutzige Pfütze, er liebt es Dummys zu apportieren und ist ein mega braver Bürohund. Wir würden uns riesig über einen Preis aus Eurer Kollektion freuen. Liebe Grüße Heike mit Mac

  • Ich hatte viele Jahre lang den Weimaraner meines Chefs als Pflegehund. Mein Chef ist kein Jäger, war jedoch erfahren mit anderen Hunderassen und hat sich vor dem Kauf umfassend informiert, wie man den Hund geistig und körperlich auslasten kann, damit er ein glückliches und gesundes Hundeleben führen kann. Nachdem es dann doch Probleme gab, hat er die Hilfe einer auf Jagdhunde spezialisierten Hundetrainerin in Anspruch genommen.
    Man muss sich einfach vor dem Kauf bewusst sein, dass man sich kein hübsches Statussymbol ins Haus holt, sondern einen sehr aktiven Hund, der nach seiner Veranlagung arbeiten möchte.

  • Wir haben eine Parson Russell Terrier Hündin. In euren Blog Beitrag haben wir die Eigenschaften von Emma wieder finden können. Sie ist aktiv, aufmerksam, neugierig, freundlich und liebevoll. Außerdem ist Emma sehr intelligent und lernt gerne neue Tricks. Sie ist eine absolute Wasserratte und liebt es in der Ostsee oder Nordsee zu baden. Emma mag es aber auch gerne mal etwas ruhiger und kuschelt sich dann zu uns auf das Sofa.

  • Wir haben bereits eine vierjährige Labrador-Hündin und haben uns -unverhofft - vor ca. 6 Wochen den schon länger bestehenden Wunsch vom Zweithund erfüllt.
    Le Beau ist ein Labrador-Weimaraner Mix und erfüllt die Kriterien eines Welpen aus einem „Uppsala-Wurf“ und als „Corona-Rückkehrer“!
    Wir haben ihm mit 5 1/2 Monaten übernommen! Er ist ein absoluter Schatz, darf erst einmal in Ruhe hier ankommen und wurde schon spielerisch mit unserem großen Hobby, dem Mantrailing, vertraut gemacht!
    Wir merken, dass er noch nicht so viel kennenlernen durfte in seinem bisherigen Leben und versuchen ihn mit Hilfe unserer souveränen Hündin an den Alltag zu gewöhnen. So hat Le Beau mit Amy eine tolle Stütze an seiner Seite, die ihm zusätzlich Ruhe und Sicherheit vermittelt.
    Ja - die Mischung ist eine Herausforderung, aber wir freuen uns auf neue Aufgaben, die wir gemeinsam meistern werden. Die Beiden danken es uns mit Vertrauen und grenzenloser Liebe!
    Am Wochenende geht‘s das erste Mal an die Ostsee - da wird Amy Le Beau zeigen, wieviel Spaß das Meer macht!

  • Ich habe zwei braune Labradore,ein Rüden 5Jahre und eine Hündin 1Jahr alt, als Meister im apportieren begleiten beide mich zur Jagd,es ist jedes mal eine absolute freude den beiden bei ihrer Arbeit zuzusehen.

  • Ich habe keine der Rassen. Aber ein Labrador Retriever können wir uns als Zweithund sehr gut vorstellen, weil sie von der Intelligenz ganz gut zu Aussies passen :-)

  • Unsere Hundetrainerin hat selber Labrador Retriever und setzt sie neben der Jahd auch in der Hundeschule ein. Sie sind sehr arbeits- und lernfreudig und zeigen den Anfängern wie es am Ende aussehen kann. Sehr tolle Rasse!
    Mit Weimaranern hatten wir leider noch keinen persönlichen Kontakt, aber das Rasseportrait ist sehr aufschlussreich.
    Russel Terrier sind mir persönlich zu klein, wobei man ja nie sagen kann was die Zeit noch so mit sich bringt :-)

  • Vielen Dank für den schönen Artikel, auch wir haben einen Labbi-Senior (mittlerweile ). Er wird im September bereits 11 Jahre alt, glaubt aber, dass er höchstens 3 Jahre alt ist- zumindest seinem Verhalten nach zu urteilen. Er ist immer noch verspielt und schleppt alles Mögliche durch die Gegend, besitzt einen außergewöhnlichen *Will to please* und möchte überall dabei sein. Jetzt in seinem Alter müssen wir nun leider einen Gang herunter schalten, da seine Gelenke es ihm übel nehmen, wenn er es mal wieder mit dem Toben und Rennen übertrieben hat. Aber ich denke mit 11 Jahren darf man alles auch etwas ruhiger angehen. Ich hoffe, unser nimmersattes Goldstück wird uns noch einige Jahre begleiten können. Am Liebsten hält er sich in unserem Garten auf und sitzt auf "seinem Hügel" von dem er den allerbesten Ausblick bzw Überblick ( zwinker) genießen kann.

  • Eine tolle Beschreibung der drei Rassen und sehr ausführlich. Ich finde es toll dasSabro diese Serie ins Leben gerufen hat und lese es mit großem Interesse. Danke dafür...

  • Seit etwas mehr als einem Jahr bereichert ein Labbi-Mädchen unseren Alltag und wir möchten sie nicht mehr missen. Alle Infos über Eigenschaften der Hunde und zur Erziehen etc. sauge ich auf, denn es ist für uns der erste Hund.
    Ich hab das Kudde-Hundebett bei meiner Kollegin gesehen und seit dem stöbere ich hier auf der Seite! Der Pool ist für uns auch interessant und da kommt eure 20% Aktion genau richtig! Gewinnen würde ich trotzdem gerne, denn Labbis haben ja nicht nur einen Liegeplatz :-)

  • Toller Beitrag. Danke. Wir liebäugeln immer mal wieder mit einem Weimaraner. Artikel wie dieser haben uns gezeigt, dass das Rasseprofil nicht in unseren Alltag passt. Im Gegensatz zu unserer wunderbaren Flat-Coated Retriever Hündin. Hier sind Mensch und Tier im Zusammenleben rundum glücklich.

  • Beim Weimaraner sollte man neben der Wildschärfe auch die ursprünglich sehr erwünschte Mannschärfe nicht außer Acht lassen!

  • Ich habe eine Jacky Dame aus dem Irland Urlaub mitgebracht. Die Maus lief herrenlos auf der Straße rum und ich bin damals extra drei Wochen nach dem eigentlichen Urlaub nochmal nach Irland geflogen um sie abholen zu können. Meine Honey war mein absoluter Seelenhund, eher Terrieruntypisch im Alltagsverhalten, ausser ihr lief eine Maus oder Ratte über den Weg...

  • Ich hatte zwar noch keine der vorgestellten Hunderassen als Familienmitglied, durfte jedoch alle schon mal "Life" bei Freunden bzw. Verwandten erleben. Durch den informativen Beitrag von Euch, SABRO, habe ich noch einige neue Seiten der Rassen kennengelernt und freue mich auf weitere Rasseportraits - vielleicht auch mal mit einer Spaniel-Rasse?!
    Besonders klasse finde ich Eure Ausstattungstipps :-)

  • Wir versuchen uns an einem Kooikerhondje

  • Mein bester Kumpel nun schon seit über 12 Jahren an meiner Seite und ist ein beiger labrador. Ich kann mir keinen besseren Begleiter vorstellen. Labradore sind einfach nur tolle, liebevolle Hunde, die einfach jeder gerne mag … egal ob groß oder klein. Lenny ich liebe dich.

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