Darum sind Ruhephasen und Schlaf für Hunde so wichtig

Der Tagesablauf dürfte bei vielen Hunden gleich sein: nachts ist nicht viel los, die Menschen sind in der Nähe, man kann als Hund also beruhigt die Augen schließen und mal so richtig in den Tiefschlaf sinken. Das Rudel ist zusammen und – wenn man ganz viel Glück hat – darf man sogar mit im Schlafzimmer liegen und den Atemgeräuschen seiner „Rudelmitglieder“ lauschen. So etwas beruhigt ungemein.

Dann geht es los. Der Mensch wird betriebsam und fängt an sich zu bewegen. Von da an ist er für viele Hunde nicht mehr so leicht einzuschätzen. Unser Alltag wird mit immer hektischer und das überträgt sich leider auch auf unsere Hunde. Deshalb dösen vielen Hunde tagsüber in unserer Gegenwart nur noch.

Man kann das oft auch sehr gut an der Körperhaltung erkennen. Im Tiefschlaf liegt der Hundekörper richtig lang ausgestreckt. Es ist kaum Körperspannung wahrzunehmen. Beim Dösen hat der Hund oft auch die Augen geschlossen, liegt aber eher zusammen gerollt, bereit jederzeit die Augen zu öffnen, um eventuelle Abweichungen im Ablauf sofort zu registrieren.

 

 

Genügend Schlaf ist für Hunde sehr wichtig!

Hunde nutzen den Schlaf mehrmals täglich vor allem als Erholungsphase, um das Erlebte zu verarbeiten und neue Kräfte zu sammeln. Und das ist auch gut so, denn viel Schlaf ermöglicht Hunden viele positive Eigenschaften:

  • Ausreichender Schlaf stärkt das Immunsystem des Hundes und macht ihn weniger anfällig für viele Krankheiten.
  • Hunde, die regelmäßig ruhen und schlafen, sind wesentlich entspannter in ihrem Auftreten und Verhalten.
  • Schläft ein Hund die für ihn geeignete Menge, dann lernt er schneller und verfügt in der Regel über sichtlich bessere motorische Fähigkeiten.

 

Hunde müssen richtiges Schlafen erst wieder lernen

Das Problem: viele Haushunde sind diese natürlichen Ruhephasen teilweise nicht mehr gewöhnt und sind aktiv, weil es der Mensch auch ist oder er meint, seinen Hund beschäftigen zu müssen. Diese Hunde müssen quasi wieder dazu erzogen werden, mehr zu ruhen. Ein gemeinsames Nickerchen mit dem Vierbeiner kann Wunder wirken und dem Hund zeigen, dass Ruhezeiten sehr positiv sind. Und man selbst profitiert auch vom gelegentlichen Power-Napping. Das ist auch ein gutes Stichwort: im Gegensatz zu uns Menschen, die wir die Nacht zum Schlafen nutzen und tagsüber aktiv sind, nutzen Hunde den ganzen Tag und die ganze Nacht über immer wieder längere Ruhephasen. Der Grund dafür liegt an der Umgebung und seinem natürlichen Instinkt: während wir nachts im Schlafzimmer dunkel und ruhig schlafen, ist der Hund ständigen Aktivitäten ausgesetzt, die um ihn herum geschehen. Und als wachsames Rudeltier ist er auch beim Dösen und Ruhen aufmerksamer als wir.

 

So erkennt man, ob der Hund döst, kurz ruht oder tief schläft

Als wachsame Rudeltiere, ist es Hunden angeboren, sofort hellwach zu sein, wenn etwas passiert. Daher dösen also oftmals eher und scannen die Umgebung mit Ohren und Nase. Erkennbar ist das daran, dass der Hund zwar die Augen geschlossen hat, jedoch normal atmet und weder wimmert noch zuckt oder ähnliches.

Ruht ein Hund, dann hat er üblicherweise die Augen geöffnet. Er schaut zwar in der Gegend herum, liegt dabei aber ruhig auf seinem Hundebett, auf seiner Hundematte oder in seinem Hundekorb und lässt sich nicht sofort aus der Ruhe bringen.

Die echten Schlafphasen eines Hundes ähneln denen von uns Menschen: nach der passiven Einschlafphase, in der sich die Herzfrequenz und die Atmung verlangsamen und der Blutdruck sinkt, kommt die aktive REM-Phase (Rapid Eye Movement), in der wir und auch die Hunde das Erlebte des Tages verarbeiten. Wenn der Hund mit geschlossenen Augen zuckt oder winselt, befindet er sich in der Tiefschlafphase und träumt. Das sind die Zeiten, in denen man sich fast nicht lösen kann als Betrachter, weil es einfach zu süß aussieht. Während bei Menschen die REM-Phase rund ein Viertel der Schlafzeit ausmacht, sind es bei erwachsenen Hunden nur zehn Prozent, bei Welpen etwas mehr. Daher benötigen sie mehr kürzere Schlafphasen als wir.

Bei Tests mit Mäusen, Hunden und Menschen zeigten sich übrigens identische Muster bei zu wenig Schlaf: zuerst waren alle überdrehter, danach unkonzentrierter und grobmotorischer, gefolgt von Reizbarkeit und ersten Krankheitssymptomen, die am Ende auch chronisch werden konnten. Darum sollte man seinem Hund auch eine Schlafstätte bieten, in der er sich wirklich erholen kann.

 

 

Der optimale Schlafplatz für deinen Hund bietet Schutz und wenig Ablenkung

Das natürliche Schlafbedürfnis von Hunden ist geprägt von den Erfahrungen in der Natur. Wölfe graben sich beispielsweise Kuhlen, in die sie sich legen, um ein Gefühl der Geborgenheit und des Schutzes zu haben. Unser Kudde Hundebett ist zum Beispiel genau diesen Wolfskuhlen nachempfunden. Doch guter Schlaf benötigt auch den optimalen Schlafplatz. Da Hunde Rudeltiere sind, schlafen sie nicht gern allein. Trotzdem sollte das Hundebett nicht mitten im Raum stehen, um für genug Ruhe zu sorgen.

  1. Empfehlenswert ist ein Standort an einer Wand, der entfernt genug von den aktiven Zweibeinern ist, jedoch dem Hund trotzdem die Möglichkeit bietet, alles im Blick zu behalten, um schnell reagieren zu können.
  2. Das Hundebett sollte keiner direkten Sonneneinstrahlung oder Zugluft ausgesetzt sein, um potenzielle Krankheiten von vornherein auszugrenzen. Der oft zitierte „Hund vor der Heizung“ ist ebenfalls ein No-Go bei der Wahl des geeigneten Standorts. An einer Heizung kann es dem Hund schnell zu warm werden, was seine Ruhe- und Schlafphasen beeinträchtigt.
  3. Optimal ist eine Schlafstätte, die nicht direkt neben einer Tür liegt, durch die „das Rudel“ ständig durch muss, etwa eine Flurtür oder die Haustür. Der Hund findet dort einfach keine echte Ruhe.

 

Unsere Top Tipps für besseren Hundeschlaf

Tipp 1: der Hund sollte keinesfalls auf dem kalten und harten Fußboden liegen, um keine Gelenkbeschwerden zu bekommen. Eine dicke Hundematte, ein Hundekorb mit Matte oder ein echtes Hundebett, das die Kälte durch Isolierung vom Boden fernhält, braucht jeder Hund, um gut schlafen zu können. Verfügt das Hundebett über eine Schicht aus viskoelastischem Memory Schaum, wie etwa das Kudde, wird das Gewicht beim Liegen gleichmäßig verteilt und unterstützt die Entspannung der Muskeln. Wichtig ist noch zu beachten, dass der Schlafplatz wirklich groß genug ist. Ist er das nicht, wird der Hund in Phasen, wo er in den Tiefschlaf sinken möchte, aufstehen und sich davor legen, um sich richtig ausstrecken zu können.

Tipp 2: in den Stunden, die der Hund nicht ruht oder schläft, sollte es immer wieder ausreichende Aktivitätszeiten geben. Hunde sind auch Gewohnheitstiere, daher kann schon der regelmäßige, tägliche Spaziergang vor der Arbeit und nach dem „Fernsehabend“ für ein besseres Schlafverhalten beim Hund sorgen. Beide Spaziergänge sollten je nach Alter und Aktivitätsbedürfnis des Hundes lang genug sein, um ihn wirklich auszulasten und am besten im Freilauf stattfinden.

 

 

Wenn Hunde zu viel schlafen, kann das ernste Ursachen haben

Ganz wichtig: es gibt einen gewaltigen Unterschied zwischen Schlafen und lethargischem Liegen. Erscheint der Hund eher träge und lethargisch als müde oder schläfrig, sollte man zunächst seine Trink- und Fressgewohnheiten checken. Nimmt der Hund zu wenig Flüssigkeit zu sich oder hat kaum Appetit, ist das ein erstes Alarmsignal. Viele Krankheitsbilder sorgen dafür, dass Hunde ein mehr als hohes Schlafbedürfnis haben. So wie wir bei einer Grippe kaum aus dem Bett kommen, sind auch Hunde unter anderem bei den folgenden Krankheiten sichtbar lethargisch:

  • wenn sie dauerhaft unterfordert sind, weil man sich zu wenig mit ihnen beschäftigt
  • wenn sie bereits unter einer Hunde-Depression leiden
  • wenn sie eine Unterfunktion der Schilddrüse oder Diabetes haben
  • wenn sie etwa aufgrund eines Zeckenbisses unter Lyme-Borreliose leiden

Wie gesagt, viel Schlaf ist typisch für Hunde und in den meisten Fällen kein Grund zur Besorgnis, auch wenn gerade Neu-Hundebesitzer zumeist erst einmal davon überrascht werden und vielleicht auch ein wenig ängstlich sind.

Klar ist jedoch auch: wenn man ein plötzlich verändertes Aktivitätsverhalten bei seinem Hund feststellt, das Trink- und Fressverhalten nachlässt und der Hund eher lethargisch auf seinem Hundebett liegt, sollte man lieber einen Tierarzt aufsuchen.

 

Wie viel schläft dein Hund? Was macht ihr in den aktiven Phasen? Schreibe es uns gern in die Kommentare.

Kommentare

  • Danke für diesen Artikel! Meine Hunde gehen drei Runden täglich spazieren. Immer unterschiedliche Wege und mal am Rad, mal Joggen und mal auch nur ein gemütliches Tempo. Dazu sind wir im Hundesport und auf Turnieren aktiv für die geistige Auslastung und trainieren mehrmals wöchentlich. Da sie aber auch jeden Tag mit ins Büro kommen, haben sie gelernt dass draußen gepowert wird und innerhalb von Gebäuden Ruhe angesagt ist. Damit fahren wir bis jetzt wunderbar :)

  • Meine 1,5 Jahre alte Jack Russel Hündin kam mit 10 Wochen zu uns. . Schnell bemerkte ich das sie fast 24 Stunden unter Strom steht, weil sie zu wenig Schlaf bekommen hat. Eigentlich kein Problem...., für Luna schon. Sie konnte keine 5 Minuten liegen bleiben und abschalten.
    Nach einigen erfolglosen Versuchen blieb mir nichts anderes übrig wie sie in ihrem Schlafbett mit Halsband und Leine anzubinden. Ich hatte dafür ein spezielles Halsband damit sie das auch mit schlafen in Zusammenhang gebracht hat. Es hat lange Zeit gebraucht bis sie verstanden hat warum das so sein muss. Mittlerweile reicht es wenn ich merke sie fährt nicht runter, dass ich ihr einfach sage...“ Geh Heijabett und Ruhe jetzt“.
    Einen unausgeschlafenen Hund oder Welpen zu Händeln kann extrem in die Hose gehen

  • Ich finde, Zitat "weil es der Mensch auch ist oder er meint, seinen Hund beschäftigen zu müssen." wichtig und sehr gut das Ihr das im Beitrag aufgenommen habt.
    Ich habe das Gefühl in den letzten Jahren scheint es in der Hundehaltung immer wichtiger zu sein, den Hund irgendwie zu bespassen. Hundeschule, Kurse, Dogdance, Trailen und was nicht alles.
    Jedes für sich eine wunderbare Methode mit dem Partner Hund zusammen Wohlfühlzeit zu haben aber wenn man in manchen Gruppen dann sagt, ach meine Hunde gammeln heute und morgen erst wieder das und das, dann erntet man Entrüstung.
    Zu einem guten Hundeleben gehört auch guter Schlaf !

  • Unser Cato hat MO-FR einen geordneten Tagesablauf. Morgens geht es kurz vor die Tür, dann wird noch ca. 1 Stündchen gekuschelt und anschließend gefrühstückt. Danach zieht er sich für ein Nickerchen zurück und entspannt für sich allein. Am liebsten schläft er im Schlafzimmer im Wasserbett, wenn er richtig viel Ruhe haben will. Da geht er dann auch alleine hin, selbst wenn wir uns meistens in einem anderen Raum befinden. Nach einem ausführlichen Spaziergang am Vormittag hat er wieder rund vier Stunden zum Entspannen, meistens alleine zu Hause, bis er am Nachmittag abgeholt wird und für ein paar Stunden mit ins Büro oder zu „Oma und Opa“ kommt. Am Abend gibt es wieder einen ausgiebigen Spaziergang, danach Abendessen und schließlich wieder ganz viel Ruhe. Da er sich selbst zurück zieht, wenn er müde ist, haben wir ein gutes Gefühl, dass er genug Ruhe bekommt.

  • Mein Hund arbeitet mit mir zusammen im Schichtdienst. Nach der Nachtschicht schlafen wir gemeinsam aus und danach wird er auch nicht mehr extrem gefordert. Sonst wird er gnägelig. Zur Frühschicht ist mein Hund vom frühen Aufstehen genervt und würde lieber wieder ins Körbchen gehen. Schön ist, dass er im Dienst sehr gut entspannen und auch tief schlafen kann, wenn nichts los ist.

  • Seit dem wir die Kudde im Schlafzimmer haben, schläft unser Beans sehr erholt und hat morgens keine Rückenbeschwerden mehr. Wir sind rund um zufrieden mit unserer Kudde. Wir sparen zur Zeit auf eine weitere fürs Wohnzimmer. Einfach nur das bester Hundebett das wir je hatten. Generell während jeder Ruhephase geht er lieber ins Schlafzimmer in seine Kudde zum Entspannen.

  • Man sollte Hunde einfach nicht überfordern. Die müssen nicht dauernd bespaßt werden.
    Wir haben eine einjährige Boxerhündin übernommen, die dauernd unter Strom stand. Boxer eben.
    Jetzt hat sie ihren festen Rhythmus, lange Kuscheln, Spaziergang, Füttern, dann wird ausgeruht. Entweder auf der Couch oder auch im Garten. Da hat sie alles im Blick, kann aber trotzdem dösen. Ab 17:00 Uhr werden die beiden dann wieder quengelig. Dann spielen wir etwas im Garten (Schubkarre fangen oder so). Danach geht's nochmal Gassi. Futter. Nachtruhe.
    Und dann sind die beiden auch recht müde.

  • Meine Hündin hat gerne mal ihr Kissen zerfetzt bevor wir auf die Kudde kamen. Mit der Kudde zog Ruhe ein. Kein knabbern mehr und viel mehr Akzeptanz. Wir haben nun einen schönen Rhythmus von Bewegung und richtigen Ruhephasen mit Tiefschlaf über den Tag verteilt. Ihre Kudde gibt ihr Sicherheit und die Möglichkeit in allen möglichen und unmöglichen Positionen zu schlafen.

  • Schlaf ist so wichtig für Hunde. Super Artikel

  • Im Schlaf wird so viel Stress abgebaut. Ruhe ist das erste was ein Hund lernt der zu mir kommt, egal ob Pflegehund oder Übernachtungsgast. Erstmal wird Ruhe in den Hund gebracht. Leider ist unsere Welt sehr hektisch und wir machen uns selbst noch Druck mit Terminen rund um den Hund. Einfach mal Zeit miteinander verbringen ohne Training und Ehrgeiz... aneinander gekuschelt schlafen kann so schön sein und fördert die Bindung!

  • Danke für den Artikel!
    Leider vergessen das viele Leute immer und dann hat man seinen Workaholic :-/
    Wir haben gerade einen Welpen und da ist Schlaf so wichtig. Er liebt den Kuschelhund von euch. Auch unser großer liegt gerne auf oder neben dem Kuschelhund. Sie brauchen halt beide immer Körperkontakt :-)
    Leider haben wir noch keine Kudde, aber bei der Züchterin haben sie sie geliebt :-)

  • Vielen Dank für diesen Artikel!
    Ein Thema, das bei vielen Hundehaltern unterschätzt wird. Schlaf ist so wichtig! Die Leute vergessen es und wundern sich dann, dass sie Workaholics bekommen :-(
    Wir haben gerade einen Aussie-Welpen und der lernt viel Ruhe. Klar auch Action, aber dann genauso viel Ruhe, schlafen, kuscheln. Er liebt den Kuschelhund von euch. Auch unser Großer liebt es auf oder neben dem Kuschelhund zu liegen.
    Leider haben wir noch keine Kudde, aber beide kennen sie von der Züchterin und bald wird bei uns auch eine einziehen!

  • Hunde müssen in der heutigen Zeit fast schon zum Schlafen gezwungen werden. Heutzutage möchte man sie fast überall mit hinnehmen oder sie laufen einem immer hinterher. Als unsere Hündin zu uns kam musste ich beim aufstehen sagen das sie liegen bleiben soll sonst wäre sie mir überall hin gefolgt. Mittlerweile bleibt sie einfach liegen - ausser ich bin am Kühlschrank :P

  • Meine Hündin hat auch oft ein ganz schönes Programm, sie ist Reitbegleithund und wir arbeiten zusammen als Mantrailer, mit 3-4Mal die Woche Training. Sie kommt aber auch mit ins Büro und es kommt durchaus vor, dass sie die 8-9 Stunden quasi verschläft. Natürlich mit kurzen Pausen, wo sie aufsteht und mal ein paar Schritte durch den Raum macht, etc, aber dort kann sie wirklich tief und fest schlafen. Im Auto in ihrer Box kann sie auch gut ruhen, dort wird allerdings nicht geschlafen, aber die Ruhe reicht meist schon.

  • Sehr schöner Artikel über ein sehr wichtiges Thema!
    Das Bedürfnis nach Ruhe und Schlaf sollten Hundebesitzer ebenso berücksichtigen, wie die notwendige körperliche und geistige Auslastung ihrer Hunde! Nur ein ausgeruhter Hund ist ein entspannter und glücklicher Hund. Daher war es uns ganz wichtig, dass unserem Justus verschiedene Schlafmöglichkeiten in der Wohnung zur Verfügung stehen, die zum Dösen einladen und gemütlich sind. Das Kudde passt sich mit seinem orthopädischem Schaum an den Hund an und lässt den Körper langsam und weich einsinken...das ist super bequem - wir haben Probe gelegen! Am liebsten legt Justus seinen Kopf auf dem Rand ab, denn der ist im Gegensatz zu anderen Hundebetten ebenfalls sehr weich und elastisch. für einen erholsamen Schlaf können wir das Kudde nur weiterempfehlen! Wichtig ist natürlich auch noch der passende Standort in der Wohnung. Der Hund sollte sich zurückziehen können. Daher liegt das Kudde bei uns im Schlafzimmer. Für einen kurzen Mittagsschlaf hat er aber noch zwei weitere Plätze zur Verfügung. so kann er sich aussuchen, ob er in unserer Nähe sein oder dem Trubel entgehen möchte. Da er es auch gerne etwas abgedunkelt mag, sparen wir gerade auf ein Iglu für sein Kudde! Dann kann er sich wie in einer Höhle zurückziehen und in Ruhe träumen!

  • Leider habe ich auch das Gefühl, dass in der heutigen Zeit viele Menschen meinen, der Hund müsste 24/7 bespaßt werden. Was es nicht alles für Kurse, Weiterbildungen etc. gibt, da hat der Hund quasi seinen eigenen Stundenplan. Nicht zu vergessen, dass in der "Freizeit" noch ausführlich Kommandos geübt werden. Es ist also nicht verwunderlich, dass viele Hunde gestresst wirken, weil sie einfach nicht mehr zur Ruhe kommen.
    Meine Hündin hat gelernt, dass Zuhause Ruhe angesagt ist und draußen mit Schleppleine oder Freilauf Aktion. Klappt bei uns wunderbar. Unter der Woche kommt sie mit zur Arbeit und kann dort auch gut abschalten. Am Wochenende geht sie meistens nach dem Fressen noch ein Stündchen ins Bett während ich mich mit der Bügelwäsche beschäftigen darf :-D

  • Meiner süßen ist es ganz wichtig tagsüber zu schlafen, da zieht sie sich immer in ihre kudde mit Iglu zurück und macht sich lang.

    Wenn sie nur döst bevorzugt sie die kudde ohne Iglu im Esszimmer und liegt kugelrund.

  • Meine beiden Labradore (5 und 9 Jahre) waren von Beginn an täglich Mo-Fr in der Hundetagesstätte. Sie waren täglich nach Abholung stehend ko und zu nix mehr zu gebrauchen. Da sie nun auch älter werden und man seine Tiere ja kennt, hatte ich das Gefühl, dass sie mehr Ruhe brauchen. In der HuTa ist Dauerstress! Vor 4 Wochen haben wir beschlossen, dies zu ändern und nun müssen sie tagsüber daheim allein bleiben. Haben eine vollautomatische Hundetür eingebaut und zwei Überwachungskameras. Und siehe da, sie schlafen /ruhen tatsächlich von ca. 8 - 15 Uhr völlig entspannt im Haus. Könnten jederzeit raus in den Garten, aber das scheint gar nicht erwünscht zu sein. Seither sind beide echt viel aufgeweckter und entspannter. Ich kann jedem nur empfehlen, seinen Hund zu entstressen. Morgens und abends eine Schnüffelrunde, gepaart mit bissel Spiel und Spaß reicht völlig aus um den Hund glücklich zu machen:)

  • Hallo,
    danke für den aufschlussreichen Artikel! Unterstützt auch meine Eindrücke, die ich mit meinem ersten Hund, bzw. Hündin gemacht habe. Wollte alles richtig angehen und habe mich auch von vielen verrückt machen lassen. Darunter ebenfalls die Meinung, dass ein Hund immer bespaßt werden muss. Wie es auch hier jemand schön formuliert hat, entweder Agility oder Sport etc. Ich gehe mit meiner Berner Sennen-weisser Schäferhund Mischlingshündin lange Spazieren und Wandern, querfeldein und meist in den Wald. Morgens eine Spiel-Gassirunde. Wenn ich sie an manchen Tagen mit zur Arbeit nehme, ist sie nicht nur total fertig, sondern auch fast eingeschnappt :-) Muss oft und viel mit dem Auto herumfahren.
    Ihre überschwengliche Freude, wenn wir dann wieder zu Hause sind, ist der Hammer. Die Katzen werden abgeknutscht und sich erstmal eine halbe Stunde genüsslich im Hundebett gewälzt :-) Danach kuscheln und irgendwann schlummern und träumen angesagt. Ja, ich kann es bestätigen, meine Hündin braucht und liebt Schlafen. Mindestens genauso wie Spielen und Schnüffeln, bzw. Gassi. Und sie liebt ihre Bettchen und darin zu dösen.
    Beste Grüße und gute Nacht :-)
    Vanessa

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