Rasseportrait Jagdhunde: Dackel - Rhodesian Ridgeback - Münsterländer

Ab sofort werden wir in unregelmäßigen Abständen ausgewählte Hunderasse portraitieren. Den Anfang machen diesmal drei Jagdhund-Rassen: der Dackel, der Rhodesian Ridgeback und der Münsterländer. Was zeichnet einen Jagdhund aus? Passt ein Jagdhund zu mir? Welche Eigenarten hat ein Dackel, Rhodesian Ridgeback oder Münsterländer? Wir beleuchten die drei Rassen hier und jetzt in unserem Rasseportrait Jagdhund.

Jagdhunde: eine Definition

Wer kennt das nicht? Der Jäger im Wald, und neben ihm sein treuer Hund, oft ein Dackel. Jagdgebrauchshunde sind alle Rassen, die uns Menschen bei der Jagd unterstützen. Das war früher wichtig, gerät heute jedoch mehr und mehr in den Hintergrund. Und eines vorweg: bei der Schnäppchenjagd hilft so ein Hund schon mal nicht. Jagdhunde können zum Apportieren, wirklichem Hinterherjagen oder Aufstöbern der Beute eingesetzt werden. Die bekannte Spürnase der Jagdhunde hilft Jägern ungemein dabei, Wildtiere aufzuspüren, die etwa einen Unfall hatten.

Wer sich heute einen typischen Jagdhund anschafft, wird diesen im Privatbereich wohl kaum für die Jagd einsetzen. Bitte sei dir daher bewusst, dass es viel Arbeit bedeuten kann, den Jagdtrieb deines Hundes kontrolliert in den Griff zu bekommen.

 

Dackel Portrait 

Der Dackel: so anspruchsvoll ist der Teppichporsche

Der Dackel ist auch als Teckel oder Dachshund bekannt. Die drei typischen Vertreter sind mit Rauhaar, Langhaar oder Kurzhaar ausgestattet, und das in diversen Fellfarben. Achtung: Vorsicht bei Tigerdackeln, die so wegen ihrer Fellfarbe genannt werden. Diese Färbung kommt aufgrund eines Gendefekts zustande – falsche Züchtung kann z.B. zu schwerwiegenden Erkrankungen führen, besonders Färbungen in „Blue“ und „Isabella“ sind anfällig für eine Vielzahl an Krankheiten, die erst später im Hundeleben auftreten. Lieber Finger weg! Gleiches gilt für sogenannte Teacup-Hunde, also extra kleine Züchtungen.

Je nach Brustumfang kategorisiert man den Dackel als Kaninchenteckel (weniger als 30 cm), Zwergdackel (30–35 cm) oder Teckel (mehr als 35 cm). Der muskulöse Körper und die längliche Form sind prädestiniert für die Jagd, vor allem in den Bau eines Fuchses oder Dachses kommt der Dackel wunderbar hinein. Heutzutage wird er als Jagdhund zwar noch immer sehr geschätzt, aber in den meisten Fällen eher als Begleithund gehalten. Der Dackel ist ein intelligenter und lebensfroher Hund. Wer seinen Bedürfnissen gerecht wird, erhält im Gegenzug einen treuen und mutigen Gefährten auf Lebenszeit. 

Wenn du dich für einen Dackel als Haustier entscheidest, solltest du ein paar Dinge bedenken:

  • Dackel sind keine Schoßhündchen, sondern lebhaft und temperamentvoll, achte jedoch trotzdem darauf, dass er kein Übergewicht bekommt, ganz gleich, welchen Dackelblick er bei dir versucht.
  • Dackel verlangen von dir Aufmerksamkeit und ausgedehnte Spaziergänge.
  • Ein Dackel ist äußerst mutig und legt sich auch mit größeren Hunden an, wenn diese ihm querkommen.
  • Dackel sind nicht geeignet für Hundeanfänger, sondern benötigen Frauchen/Herrchen mit viel Hundeerfahrung, die die Führung beherrschen.
  • Die Statur des Dackels ist nicht für Hunde Agility oder ähnliche Sportarten mit größerer Belastung ausgelegt, auch Treppensteigen und Springen ist absolut nichts für Dackel.

Dackel Ausstattung 

Diese Ausstattung solltest du für deinen Dackel besorgen:

  1. Ganz wichtig ist ein Hundebett, das auf die anatomische Form des Dackels Rücksicht nimmt. Durch die im Verhältnis zu den kurzen Beinen lange Wirbelsäule sind Dackel anfällig für Dackellähme, eine Form des Bandscheibenvorfalls. Achte auf ein Hundebett wie das Kudde, das druckentlastendes Liegen ermöglicht.
  2. Eine gute Hundebürste und eine Zeckenzange sind ratsam, da sich Dackel schon aufgrund ihrer Statur eher im Unterholz bewegen.
  3. Bei Langhaar- und Rauhaardackel ist zudem ein Trimmkamm empfehlenswert.
  4. Immer gut: Spielzeug zum Beschäftigen und Jagen.

 

Rhodesian Ridgeback Portrait  

Der Rhodesian Ridgeback: temperamentvoll und reaktionsschnell

Der Rhodesian Ridgeback (RR) kommt ursprünglich aus dem Südlichen Afrika (Rhodesien, heute Simbabwe) und der Name ist Programm: Ridgeback bedeutet hier so etwas wie Fellstreifenrücken (geographisch eher Höhenrücken), genauer gesagt läuft ein Strich im Fell (Haarkamm) entgegen der Wachstumsrichtung. Er wird gern weltweit für die Jagd auf Wild eingesetzt, in seinem Heimatland auch zur Löwenjagd, daher auch der Name Löwenhund, der allerdings etwas missverständlich ist: der Ridgeback lenkte den Löwen meist im Rudel nur ab, erlegte ihn jedoch nicht. In unseren Breitengraden ist er heute eher als guter und familienfreundlicher Wachhund bekannt und nicht als Jagdgebrauchshund anerkannt.

Die typische Widerristhöhe des Rhodesian Ridgeback ist bei Hündinnen rund 61 bis 66 cm, bei Rüden 63 bis 69 cm. Rhodesian Ridgebacks haben länger einen Welpencharakter als viele andere Hunde: ihre komplette Reife, körperlich und psychisch, erlangen sie meist erst nach zwei, teilweise sogar erst nach drei Jahren. Es kann also gut passieren, dass der Hund dich mit einem unerwarteten Verhalten auf eine eigentlich gewohnte Situation überrascht. Daher braucht er viel Führung von seinem Menschen. Wenn du dich nach reiflicher Überlegung für einen Ridgie entscheidest, überlege dir, ob es unbedingt ein Welpe sein muss oder auch ein erwachsener Rhodesian Ridgeback in Frage kommen würde. Gute Arbeit in diesem Bereich der Vermittlung leistet seit mehr als 20 Jahren der Verein Rhodesian Ridgeback in Not aus Dülmen.

Rhodesian Ridgeback Ausstattung 

Wenn du dich für einen Rhodesian Ridgeback als Haustier interessierst, hier noch ein paar wichtige Informationen:

  • Ridgebacks sind äußerst bewegungsfreudig, aber aufgepasst: bei Regen und Sauwetter bekommst du ihn in der Regel nicht vor die Tür. Der Ridgeback mag aufgrund der fehlenden Unterwolle keine Nässe von oben, aber auch hier gilt selbstverständlich: Ausnahmen bestätigen die Regel.
  • Wer sich viel bewegt, muss auch vernünftig essen, richte dich daher auf einen höheren Futterbedarf ein.
  • Generell ist der Ridgeback ein treuer Familienhund. Dennoch muss er, und dies trifft eigentlich auf alle Rassen zu, den richtigen Umgang mit Kindern erst lernen. Mindestens genauso wichtig ist es, den Kindern einen respekt- und liebevollen Umgang mit dem Hund beizubringen, denn auch ein Ridgeback lässt sich nicht gerne ärgern und braucht seine ungestörten Ruhezeiten.
  • Wie viele Jagdhunde eignet sich auch der Ridgeback nicht für hunde-unerfahrene Besitzer, denn er braucht von dir viel Begleitung und Geduld auf seinem Weg.
  • Viele Rhodesian Ridgebacks sind sehr eigenwillig und setzen gern ihren Willen durch, sind jedoch sehr verlässlich und treu.
  • Ridgebacks haben schnelle Reaktionen und reagieren auf Impulse wie Gerüche oder Geräusche schon in weiter Entfernung.
  • Diese mutige Hunderasse schützt gern das Territorium und ist dementsprechend auch fremden Menschen und Tieren gegenüber konfliktbereit.
  • Rund 3 % aller Rhodesian Ridgebacks leiden unter Dermoidsinus, einer angeborenen Erkrankung im Bereich der Wirbelsäule und des Kopfes: hierbei bildet ich ein Strang aus Haaren und Talg, der sich entzünden kann und dann nachhaltig das Rückenmark schädigt, eine Operation ist bei Erkennen unbedingt anzuraten.

 

Diese Ausstattung solltest du für deinen Rhodesian Ridgeback besorgen:

  1. Der sehr kurzhaarige Hund ist relativ pflegeleicht und muss nur gelegentlich gebürstet werden, hier empfiehlt sich eine gute Hundebürste wie Mason Pearson.
  2. Ein gut unterstützendes Hundebett wie unser Kudde gehört auf jeden Fall zur richtigen Ausstattung dazu, auch wenn er zusätzlich sehr gerne das heimische Sofa mit dir teilt.
  3. Viele Ridgebacks mögen keinen Regen und frieren aufgrund der fehlenden Unterwolle sehr schnell bei niedrigen Temperaturen. Mit einem gut passenden Hundemantel wie etwa der Kappa Regenschutzdecke sorgst du dafür, dass dein Hund auch bei ungemütlichem Wetter gerne das Haus mit dir verlässt.
  4. Um deinen Ridgie zu beschäftigen, ist ein Spielzeug immer empfehlenswert.

 

 Münsterländer Portrait

Der Münsterländer: sportlich-elegant und jagd-aktiv

Der Münsterländer wird auch heute noch primär dafür gezüchtet, als Jagdhund eingesetzt zu werden. Er gehört zu den Vorstehrassen, genau wie Deutsch-, Lang-, Kurz-, Draht- und Stichelhaar, Pudelpointer, Weimaraner, Griffon, Magyar Vizsla und Epagneul Breton.

Es gibt den großen und den kleinen Münsterländer, die unterschiedliche Vorfahren haben, auch wenn der Name das nicht vermuten lässt, doch beides sind elegante, sportliche Hunde. Das Fell ist dicht, maximal mittellang und gewellt und wasserabweisend. Hier gilt noch „Form follows Function“ – wie es eigentlich bei jeder Rasse wünschenswert wäre – ein gesunder, normaler Körperbau ohne Extreme. Die durchschnittliche Widerristhöhe eines Münsterländers beträgt rund 53 cm beim Kleinen Münsterländer und rund 60 cm beim Großen Münsterländer.

Vorstehhunde lieben es, zu stöbern, zu suchen und zu apportieren, denn das sind die wichtigen Grundeigenschaften für die jagdliche Ausbildung. Er ist auch sehr wasserfreudig und apportiert gern aus dem Wasser. Wenn du deinen Münsterländer nicht jagdlich führen wirst, braucht er eine vergleichbare Auslastung, etwa über Agility, Mantrailing oder anderen Hundesport. Nur dann ist dieser kluge und bewegungsfreudige Hund glücklich und zufrieden bei dir. 

Vor der Entscheidung für einen Münsterländer solltest du einige Dinge beachten:

 Als Jagdhund braucht ein Münsterländer viel Auslauf und das nicht auf den Straßen der Stadt, sondern vielmehr auf natürlichen Waldwegen –bei Wind und Wetter.

  • Der Münsterländer ist familienfreundlich, aber nicht unbedingt ein gemütlicher Familienhund, er möchte arbeiten – mit der Nase und mit Köpfchen, Hundesport ist für ihn ein Muss.
  • Kleine Haustiere, wie Kaninchen und Co. sind für einen Jagdhund in erster Linie eine interessante Beute und daher sollten diese nicht unbedingt im Haushalt leben.
  • Münsterländer sind äußerst wasserfreudig, richte dich also auf nasse Böden und Trocknungsarbeit ein und warne schonmal die Enten in deiner Umgebung.
  • Auch der Münsterländer ist kein Hund für Anfänger*innen, er benötigt eine konsequente Erziehung und Führung.
  • Wohnung und Stadt vertragen sich mit einem Münsterländer nicht so gut, seine Energie verlangt mindestens nach regelmäßigen Ausflügen in die Natur und am besten nach einem Leben im Grünen.

Münsterländer Ausstattung 

Folgende Accessoires empfehlen sich für den Münsterländer:

  1. Eine Hundebürste zum regelmäßigen Bürsten des mittellangen Fells ist unabdingbar.
  2. Seine gute Gesundheit und Sportlichkeit unterstützt eine gutes Hundebett. Da er gern bei Wind und Wetter draußen ist (auch gern im Wasser), ist ein pflegeleichtes und abwischbares Hundebett wie das Kudde optimal. Durch das druckentlastende Liegen beugt es zudem Gelenkproblemen vor.
  3. Eine gute Hundeleine wie unsere Outdoorleine ist für den Münsterländer empfehlenswert, denn dieses Material ist robust und härtet auch bei Nässe nicht aus.
  4. Beachte: zur Schleppleine gehört immer ein Geschirr, wie unser Dog Copenhagen Comfort Walk Pro Harness
  5. Für Fahrten im Auto kannst du unsere Bil Matta in den Kofferraum legen, die ist abwischbar, wenn mal wieder Schlamm und Matsch mit dem Hund ins Auto kommen ?
  6. Spielzeug, das sich gut apportieren lässt, ist ebenfalls eine gute Idee.

 

Welche Erfahrungen hast du mit einem Dackel, Rhodesian Ridgeback oder Münsterländer gemacht? Hast du Tipps für andere Hundebesitzer*innen? Schreib es uns in den Kommentaren.

Kommentare

  • Wir haben einen Ridgeback und diese Rasse ist wirklich nicht (!) für Anfänger geeignet. Sie sind sehr stur und sehr intelligent, eine schlechte Kombi, da sie Fehler und Nachlässigkeit sofort bemerken und ausnutzen. Man braucht sehr viel Konsequenz und Geduld, und auch starke Nerven. :D

  • Ich habe einen English Setter, einen Vorstehhund. Man sollte sich sehr gut überlegen ob man einem Jagdhund gerecht wird. Seine Anlagen und Gene sind eben gezielt als treuer Jagdbegleiter gezüchtet. Ihm reichen nicht NUR Schmuseeinheiten und mal eben um den Häuserblock gehen.

  • Tolle
    Sache da bin ich gespannt was alles für Rassen dran kommen
    Lg Angelika

  • Ich habe bekannte die einen Rhodesian Ridgeback haben. Es sind sehr anspruchsvolle und temperamentvolle Hunde. Eine gute Sozialisierung hat geholfen das der Hund jedem offen begegnet. Außerdem muss das Verhalten beim jagen gut beobachtet werden gerade jetzt in der Schonzeit hilft uns eine lange Schleppseile - dabei eine wasserfeste. Bei regen haben wir einen Mantel an - um Muskeln zu schützen & Blockaden vorzubeugen.

  • Das ist ja eine tolle Idee! Bin ich ja mal auf die ganzen Portraits gespannt. Einen Ridgeback finde ich auch echt schön, aber ein Jagdhund ist nichts für uns.

  • Wir haben einen Jack Russell Terrier, Wie der Dackel auch ein Jagdhund. Durch viele Suchspiele, austoben und wenn Tiere in der Nähe sind an der Leine bleiben., ist nicht viel vom Jagdtrieb zu spüren. Im Wald bleibt er grundsätzlich an der Leine.

  • Super Idee verschiedene Rassen vorzustellen. Ich finde es sehr informativ und ihr habt alles wichtige in die Beschreibung mit einfließen lassen. Freue mich auf neue Beschreibungen und hoffe das meine Lieblingsrasse Tibet Terrier auch bald dabei sein wird...

  • Ridgebacks sind tolle Tiere. Ich finde jedoch das Jagdhunde generell in erfahrene Hände gehören. Jagdverhalten ist nicht zu unterschätzen. Unser ridgeback ist ja in tolles Tier. Verzeiht allerdings keine Fehler in der Erziehung

  • Meine Eltern haben einen Münsterländer. Ein sehr schönes Tier. Wenn man Jagdhunde richtig zu führen weiß und erzieht (wie es im Grunde für jeden Hund sein sollte) sind es perfekte Begleiter. Wir spielen viel im Garten oder unterwegs.

  • Meine Schwiegereltern haben eine mittlerweile 14 jährige Dackeldame und ich kann das geschriebene nur bestätigen. Sie ist toll, aber auch stur und hat sich wirklich auch mit großen Hunden angelegt. Uns gegenüber ist sie allerdings ein treuer Partner und auch den Kindern ein super Spielpartner.

  • Ich hatte über viele Jahre den Kleinen Münsterländer unseres Nachbarn sowie den Weimaraner meines Chefs als Pflegehunde. Man MUSS sich bewusst sein, dass man sich mit den Jagdhundrassen kein hübsches Statussymbol ins Haus holt, sondern einen äußerst aktiven Hund, der nach seiner Veranlagung arbeiten möchte. Die zukünftigen Halter sollten sich - sofern sie nicht jagdlich ambitioniert sind - unbedingt vor dem Kauf informieren, wie diese Tiere geistig und körperlich ausgelastet werden, um ein glückliches Hundeleben zu führen. Häufig sehe ich Jagdhunde, die nur an der Leine durch die Straßen geführt werden oder neben dem Fahrrad herlaufen müssen. Das ist kein artgerechtes Leben. Jagdhunde wollen in Feld, Wald und Wiese, dort schnüffeln und sich
    auspowern. Dies kann man durch geeignetes Training erreichen, um einen ausgeglichenen Begleiter zu haben, der kein "Problemhund" wird.

  • Ein Ridgeback wäre mein Traum ? die Eigensinnigkeit habe ich bei meiner jetzigen Straßenhündin eh schon :D danke für den Tipp für den Verein Ridgebacks in Not - da ich sehr Pro-Tierschutzhund eingestellt bin wäre das eine super Alternative!

  • Wir hatten eine RhodesianRidgeback Mix Hündin. Sie war nur etwas kleiner als normale Ridges und hatte dunkles Fell. Ein absolut sanfter Hund, aber sehr wachsam. Nässe und Kälte war gar nichts für sie, das kann ich voll und ganz bestätigen. Wir mussten sie leider mit 14,5 Jahren gehen lassen, weil sie einen großen inoperablen Tumor am Hals hatte. Ansonsten war sie super fit, keine Arthrose, keine Herzbeschwerden.

  • Wir haben nun auch einen Dackel nachdem wir früher einen Cockerspaniel und Bretonen hatten. Der Dackel lernt schnell und ist ein guter Begleiter, sehr praktisch im Handling und kann von 0 auf 100 in Sekunden kommen und umgekehrt. Hoher Kuschelbedarf, man denkt immer bloß nicht lachen.

  • Ein wirklich toller und informativer Bericht. Wir haben eine kleine Chihuahua Mischlinngshündin aus Rumänien. Von Chihuahua scheint aber nicht so viel dabei zusein. Die Größe vielleicht ein bisschen. Ansonsten hat sie immer Hummeln im Hintern ist ständig auf der Hut, was angestellt werden kann, und aufgepasst wird natürlich auch den ganzen Tag. Klein aber oho, die kleine Maus. Sie liebt ihre Kudde die im Flur steht, da hat sie alles bestens im Blick und kann es sich gleichzeitig bequem machen. Außerdem ist sie ein kleiner Ball Junkie, der Ball wird ununterbrochen geholt und gebracht. Auch beim Spaziergang darf er natürlich nicht fehlen. Nach ausgiebigem „holen und bringen“ wird er dann ganz stolz von ihr nach Hause getragen. Außerdem ist sie eine kleine eigensinnige und sture Prinzessin, die immer ihren Kopf durchsetzen möchte. Vom ersten Tag an , hat sie unser Leben gewaltig auf den Kopf gestellt ? Mit viel Geduld , Liebe und der nötigen Konsequenz sind wir alle jetzt auf einen guten Weg. Jeden Tag bereichert sie unser Leben , und wir lieben❤️sie genauso wie sie ist . ❤️?

  • Wir haben einen neunjährigen Kleinen Münsterländer Rüden. Mit der richtigen Ausbildung und Auslastung ein absoluter Traumhund - auch in Nichtjägerhand. In den ersten Jahren haben wir sehr viel Zeit und Arbeit, auch mit der Schleppleine, investiert. Diese benötigen wir nun schon lange nicht mehr. Dummyarbeit oder Trick-Dogging sind eine ideale Beschäftigung für diese hochintelligente und gelehrige Rasse. Münsterländer sind aber auch sehr menschenbezogen und lieben Kuscheleinheiten mit ihren Menschen. Empfehlen würde ich als weiteres Zubehör eine gute Hundepfeife und das Sabro Iglu - unser Münsterländer liebt es!

  • Was für ein toller Bericht. So manches kommt mir bekannt vor. Ich haben einen Chihuahua Mischling in dem gaaaaanz viel Dackel ist. Kurze Beine, langer Rücken, Dackelblick. Im
    Mai wird er 4 Jahre und er hat schon arge Rückenprobleme, obwohl er keine Treppen laufen darf und am Sofa ein Treppchen und eine Rampe hat. Wenn er guter Dinge ist , ist er mopsfidel und ich bin immer ganz erstaunt wie schnell er flitzen kann , wenn er auf der Wiese einen Vogel entdeckt. Stöckchen werfen/holen und verstecken spielen ist sein Liebstes. Dann ist er kaum zu bremsen und hat so viel Freude. Und im Schnee toben das findet er auch klasse. Danach ruht er sich ganz entspannt in seiner Kudde aus, die mag er sehr. Sie muss ganz wunderbar bequem sein. Er ist ein kleiner verschmuster Kerl, der natürlich einen ganz wundervollen und treuen Dackelblick drauf hat . Zum dahinschmelzen.❤️. Ein wunderbarer kleiner Seelenhund , dem es an nix fehlen darf und den ich hoffentlich noch ganz lange an meiner Seite habe. Ein treuer, temperamentvoller und liebevoller Jäger und Wegbegleiter und mein bester kleiner Freund ❤️?

  • Bei uns ist ein Magyar Vizsla eingezogen und unsere Ruby ist jetzt mit 7 Monaten total anhänglich, verschmust und gelehrig. Wir sind gespannt, ob es so bleibt und hoffen, dass auch über diese Rasse ein Rasseporträt kommt.

  • Seit 1997 lebt bei uns immer ein kleiner Münsterländer. Mit konsequenter Erziehung und Hundesport ist er auch ein guter Familienhund , auch ohne jagdlicher Arbeit. Wenn er sich draußen austoben kann, ist er im Haus der ruhigste Hund. Einmal einen Münsterländer, immer einen Münsterländer.

  • Wir haben einen 5 Jahre alten Rauhaardackel, einen kleinen Sonnenschein mit eigenem Kopf.
    Dackel sind nichts für Anfänger, lassen sich aber mit Konsequenz sehr gut erziehen. Wir sind keine Jäger, versuchen aber, den Hund rassebedingt zu beschäftigen. Zum Beispiel durch Fährtenarbeit und Mantrailing.
    Bitte zur Fellpflege niemals einen Trimmkamm verwenden, der schneidet! Das abgestorbene Fell muss beim Rauhaardackel gezupft werden.

  • Herzlichen Dank für die tollen und informativen Rasseportraits. Ich bin gespannt, wann der Labrador dran kommt und was es über ihn zu lesen gibt.

  • Wir haben ein Dackelchen, sogar in der Farbe schwarztiger. Gesundheitliche Probleme aufgrund der Genetik gibt es nur, wenn man Tigerdackel mit Tiegerdackel verpaart. Das machen verantwortungsvolle Züchter nicht. Unser Dackelchen geht mit auf die Jagd und macht das ganz toll. Dackel sind tatsächlich sehr eigenständig. Aber mit Konsequenz und viiieeel Liebe bekommt man den treuesten, besten und liebenswertesten Begleiter, den man sich vorstellen kann.

  • Für mich wäre ein Jagdhund gar nichts, weil man sie eben meist nicht ableinen kann. Es gibt für mich nichts Schöneres als mit meinen Hunden durch die Wäldee zu laufen und sie können ihre Freiheit genießen.

  • Wir haben ein fast 10 Monate altes Labradormädl. Sie gehört auch zu der Rasse Jagdhund. Sie liebt es im Wasser zu toben und zu aportieren. Sie lern gerne neue Tricks und kuschelt auch gern mit uns.

  • Wir waren 16 Jahre stolze Dackelbesitzer, vor 5 Jahren zog dann auch noch ein Rhodesian Ridgeback Welpe bei uns ein.
    Beide Rassen sind nicht wirklich Anfänger Hunde, auch wenn der Dackel "klein" ist, denkt er er sei mindestens genauso gross wie ein Ridgeback ??
    Bei beiden Rassen sollte man sich sehr genau informieren um ihnen auch gerecht zu werden. Mit der richtigen Führung und guter Auslastung durch Training, Hundeschule, Mantrailing usw sind sie wunderbare Familienhunde.

  • Wir haben seit knapp 3 Jahren eine Dackel-Mix-Hündin, unsere kleine Lissy. Sie ist ein portugiesisches Notfellchen, ihre Mama war ein Dackel. Das ist auch anatomisch nicht zu leugnen, also die Länge und die krummen, kleinen Beinchen betreffend. Allerdings hat sie keinen Jagdtrieb und sie ist auch nicht wirklich mutig sondern eher vorsichtig und sehr sensibel. Aber dennoch ist sie neugierig und aufgeweckt. Sie ist ein so fröhlicher und liebevoller Sonnenschein und die treuste Seele, die man sich vorstellen kann!
    Sie liebt lange Spaziergänge, die braucht sie auch weil sie viel Power hat. Und Stöckchen liebt sie, die trägt sie dann sehr gerne spazieren. Je größer das “Stöckchen”, um so besser, und die Stöckchen sind meist größer als Lissy selbst. Sie ist dann immer so stolz ❤️
    Weil sie sehr lernbegierig ist steht Training auch ganz hoch im Kurs. Im Kuscheln ist sie die Weltmeisterin, im
    “Niedlich-aussehen” aber auch - sie ist einfach die Allerbeste und jeder neue Tag mit ihr ist ein wundervolles Abenteuer!

  • Wir führen eine Deutsch Langhaar Hündin jagdlich, auch eine Vorstehrasse, diese an Nichtjäger gar nicht abgegeben werden dürfen. Was ich auch befürworte. Sie ist neben der Jagd ein Top Familienhund mit allem und jedem verträglich, auch das Zusammenleben mit Katze und Kleintieren stellt keine Probleme da. Sie läuft immer ohne Leine und ist jederzeit abrufbar, unterscheidet genau ob wir nur spazieren gehen, ausreiten etc. oder ebend jagen gehen.
    Ich mache mit ihr auch Mantrailen hauptsächlich in der Zeit wo wenig jagdliche Aktivitäten sind, das macht sie auch toll.
    Ich denke sie wäre auch ohne die Jagd so ausgeglichen und führig wie sie jetzt ist aber, wenn es zur Jagd geht und man das funkeln in ihren Augen sehen kann und sieht mit welcher Begeisterung sie bei der Sache ist erkennt man wofür so eine Rasse gezüchtet ist .

  • Ich liebe Dackel! Sie haben einfach so viel Charakter!

  • Unser Jagdhund Mix ist ein toller Hund, der aber sehr konsequente Erziehung braucht. Er ist sehr schlau und lernt schnell. Wenn man ihn genug auslasten, ist er ein absoluter Schatz und er liebt Kinder sehr.

  • Unser BGS hat die gleichen Eigenschaften wie der Ridgeback - er hasst Regen und liebt es, auf der Couch mit seinem Rudel zu kuscheln. ☺️

  • Tolle Aktion.

  • Vielen Dank für die informativen Rasseportraits. Diese zu lesen ist sehr interessant und ich bin gespannt welche Rassen als nächsten beschrieben werden.
    Interessieren würden mich vor allem die Hütehunde.

  • Sehr schöne Ideen mit dem Rasseportriat.
    Freue mich auf weitere Rassen.

  • Finde diesen Block sehr Informativ und habe mich beim lesen sehr gefreut, dass ich mich damals gegen einen Jagdhund entschieden habe.
    Freue mich auf die Vorstellung weiterer Rassen.

  • Mein erster Hund war ein Jagdhund. Ich habe mich damals nicht gut informiert und war ziemlich überfordert mit seinem Jagd verhalten. Mehrer Hundetrainerstunden später war er ein perfekter liebevoller Begleiter.
    Bitte mehr solcher schönen Blogs.

  • Meine Mutter hat mittlerweile die zweite Ridgeback Hündin... beide völlig unterschiedlich vom Typ, aber bei extrem intelligent, gelehrig, kompatibel mit Katzen und einfach liebenswert. Eine tolle Rasse, die beschäftigt werden will, aber auch einfach gerne dabei ist. Was beide Hunde gut fanden, ist auf Erhöhungen zu sitzen und liegen geht natürlich auch nur erhöht, nicht auf dem Boden (es gibt ne extra Hundeliege im Garten). Einfach eine tolle Rasse, die Spaß macht!

  • Sehr interessanter Beitrag.
    Ich kenne alle drei Rassen persönlich aus Familien- und Bekanntenkreis. Vor allem der Ridgeback und der Münsterländer sind nicht zu unterschätzen, die Optik sollte hier nicht das Auswahlkriterium sein. Man sollte sich gut überlegen, ob ein Hund mit Jagdambition in die Familie passt. Und auch ein Dackel, der klein und süß ist, hat Ansprüche. Ich finde es gut, dass ihr auch hier über diverse Rassen aufklärt und berichtet.

  • Wir hatten vor vielen, vielen Jahren zwei Dackel. Es waren tolle Familienhunde, brauchten aber auch rassegerechte Auslastung. Nur weil sie klein sind, heißt das nicht, dass es Schoßhündchen sind. Finde es gut, dass ihr das Thema Rasseportraits aufgreift, viele Hunderassen werden in ihren Bedürfnissen unterschätzt.

  • Der Englisch Springer Spaniel hat als Jagdhund eine sehr gute Nase, Polly wird bald als Mantrailer vermisste Menschen suchen. Spuren suchen ist ihre Leidenschaft.

  • Alles tolle Hunderassen, aber man sollte sich gut überlegen ob man einem jagdhund gerecht wird.

  • Super Rubrik!
    Es ist wichtig, sich vor der Anschaffung eines Hundes mit der Rasse auseinander zu setzen (das gilt ja nicht nur für Jagdhunde) und nicht nur nach der Optik zu entscheiden.
    Bin gespannt welche Rassen noch folgen und was man noch lernen kann!

  • Meine Tochter/wir haben die weltbeste Dackelline unsere Amelie (rauhaar) die es gibt. Sie ist charmant man muss sie lieben. Aber sie ist auch ein Arbeitstier sie möchte was tun und nicht rumliegen. Egal ob Spurlautprüfung, Schussfestigkeit, Begleithundeprüfung oder Agility sie arbeitet gerne mit uns. ?❤

  • Mein Tipp für Münsterländer: ein Bademantel erleichtert das Leben mit Wasserliebhabern ungemein :-)! Und die Zeit, die man dann beim Putzen spart, kann man in Training investieren ;-)

  • Hey ??
    Wir haben vor gut einem halben Jahr ein deutsch drahthaar schwarzschimmel zu uns geholt. Vorsteh Hund
    Er wird auch zur Jagd ausgebildet
    Ein sehr anspruchsvoller aber auch super lieber Familien Hund , ich kenne viele Hunde und in der Familie sind wir alle tierlieb , ich habe aber noch keinen so verschmusten Hund wie mein Deutsch drahthaar Rüden gesehen ! Einfach ein Hund zum verlieben
    Dieser Gang sich für ein Deutsch drahthaar zu entscheiden, muss sich sehr gut überlegt sein. Ich würde es immer wieder tun

  • Meine Kindheit wurde geprägt von der damaligen Moderasse Dackel. Mit ca. 5 Jahren zog ich mit Akki ohne Leine los (heutzutage unvorstellbar bei uns) und wir buddelten hinter dem Haus meiner Großeltern nach Mäusen, erkundeten die Umgebung und schauten anschließend bei den Nachbarn vorbei und jeder erhielt eine Scheibe Mortadella :-) Ich lernte diese Rasse als unermüdlichen besten Freund kennen und lieben und erinnere mich so gerne an die schöne Zeit zurück.
    Insbesondere beim Rauhhaardackel sollte man wissen, dass diese von Zeit zu Zeit getrimmt werden müssen.
    Beim Teckel allgemein bitte unbedingt auf den Rücken (und das Gewicht) achten, damit es keinen Bandscheibenvorfall o. ä. gibt.
    Bei allen Jagdhund- und Arbeitsrassen für den "Hausgebrauch" sollte man darauf achten, einen Hund aus einer Show- und nicht aus der Arbeitslinie zu bekommen - aber ein verantwortungsvoller Züchter würde hoffentlich auch keinen Hund einer Arbeitslinie in einen normalen Haushalt abgeben.

  • Eine super Sache diese Rasseportraits. Ich bin sehr gespannt, was noch so alles kommt.
    Viele Grüße
    Philipp

  • Super informativer Beitrag. Ich bin schon gespannt auf die anderen Rassen.

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